

Oder eher doch? Haette mir im Nachhinein doch eher gewuenscht direkt nach Hause zu fliegen, als nochmal in so ner europaeischen Metropole zu landen, naja.
Die Begruessung am Flughafen war erstmal, dass ich das erste mal eine Live-Verhaftung am Flughafen mitbekommen habe. Man war das spannend, wenn ich leider auch nicht herauskriegen konnte warum. Der Typ war auf jeden Fall nicht aelter als ich.
Im Hostel angekommen hab ich erst nochmal eine Runde geschlafen, und dann mit zwei Polen gequatscht, die in meinem 8 Beddorm meine einzigen Gefaehrten waren. An dem Tag habe ich ehrlich gesagt nicht viel gemacht, Internet, auf der Oxfordstreet herumflaniert und Haare schneiden lassen (Oh Gott, ich gewinne immer mehr und mehr an Spontanitaet ;P ). Abends habe ich dann noch zwei Amerikanerinnen und einen Amerikaner kennengelernt, mit denen ich noch ein Bierchen trinken war.
Am naechsten Tag stand dann Tourikram auf dem Programm. Habe mich den 2 Maedels auf den Weg gemacht, und um ehrlich zu sein haben die mein Bild von einem Amerikaner nicht wirklich verbessert: Ich konnte mich auf 5 Stunden oberflaechliches Zeug labern einstellen, und ohne mich haetten die noch nicht mal mit der Metro fahren koennen, weil die Zuhause ja nur ihr Auto bewegen. Orientierung wie ne blinde Kuh. Und kein Allgemeinwissen. Aber die Beiden waren trotzdem sehr suess und nett. Waren auch noch beim legendaeren Primark, aber das war mir viel zu viel Reizueberflutung! Nach dem ganzen Hin- und Hergerenne mit den Beiden war ich am Abend fix und fertig, hab mich noch mit meiner Bettnachbarin unterhalten und bin dann echt um 24:00Uhr am pennen gewesen.
Heute war ich dann im britischen Museum, was echt tagfuellend ist! Sonst habe ich mich in den letzten zwei Tagen wieder auf den aktuellen europaeischen und weltweiten Nachrichtenstand gebracht – viel Zeitung gelesen und bin wieder top im Bilde π Gleich fahre ich dann zum Flughafen, habe naemlich keinen Bock nochmal ne teure Nacht im Hostel zu bezahlen, ich schlafe dann einfach am Airport. Also nichts sagen wenn ich morgen verknautscht aussehe ;P Bis Morgen, freu mich!!!! Kussi
Ui, Bangkok zum letzten Mal. Schoen, dass auch dieses Mal Leute im Guesthouse waren, die ich von vorher kannte! Die 3 Tage waren nochmal sehr schoen, vor allem, dass mich Mama wiedererkannt hat und die ganzen Nachbarn der Umgebung auch. Hat sich echt ein bisschen wie „nach Hause kommen“ angefuehlt.
Die naechsten Tage waren voll mit Souvenirshopping, fuer mich shopping und vor dem Guesthouse chillen. Ich bin ziemlich stolz, dass ich mich mit dem Bussystem einigermassen gut auskenne, so muss man nicht fuer teure Tuk Tuks bezahlen, sondern faehrt mit dem Bus.
Ich musste auch ersteinmal mein ganzes Zeug was ich zu Anfang dagelassen hab wieder in meinen Rucksack kriegen, oh man war das viel! Aber irgendwie ging es dann. Vor allem weil ich mich auch von ein paar Sachen getrennt habe und an die Leute im Guesthouse, bzw. an Mama verschenkt habe :o)
Und dann hiess es auf nach Europa…Ich war echt traurig, als ich mich verabschieden musste…Ich hoffe ich komme nochmal wieder und das kleine Haeuschen steht da noch immer in dieser kleinen Gasse!
Bangkok 28 °C few cloudsNach diesem aufregenden Tag in Pakse, wollten wir dann den naechsten Tag nach Don Det fahren. Ich weiss zwar nicht wie wir das machen, aber wir haben mal wieder verschlafen und waren triefend nass vom duschen und mit hoffentlich allen Klamotten um 8:05 Uhr unten. Hat Gott sei Dank noch geklappt.
Nach einer Fahrt im so gehassten Minivan, ging es dann mit einer kleinen „Faehre“ rueber auf die Insel. Da wir noch nichts gegessen hatten, war das an erster Stelle, bevor ueberhaupt irgendetwas anderes gemacht wurde π Dann haben wir uns ein guenstiges Guesthouse gesucht und gefunden – das „Pai in Laos“. Passte ganz gut π Wir sind dann noch ein wenig spazieren gegangen auf der kleinen Insel und haben im „King Kong“ seit langen mal wieder „Westfood“ gehabt: Pizza und Pasta π
Ein Kanadier bei uns aus dem Guesthouse wollte sich ein Banjo bauen, aber keiner auf der Insel wollte ihm die Ziegenhaut verkaufen, weil die die alle selber benutzen. Somit wurde dann kurzer Hand eine kleine Ziege angeschafft und eine Franzosin, die schon mit der Familie undgefaehr 5 Monate zusammenlebt und in Frankreich in der Landwirtschaft oder so arbeitet, hat dann am naechsten Morgen das kleine Tierchen geschlachtet, die Haut abgezogen und ein wirklich sehr koestliches Gericht gezaubert. Auch wenn das Gefuehl komisch war, aber es war suuuuper lecker!
Die nächsten Tage haben wir unter anderem eine Kajaktour gemacht! Morgens um 9:00 Uhr ging los. Die erste Station war ein Wasserfall auf der benachbarten Insel Don Khon den wir nur erreichten indem wir 15 Minuten durch Berg und Tal gelaufen sind. Sehr schön sehr schön, was soll man sagen, ein Wasserfall! nicht Iguazu! ;o)
Danach ging es an einer anderen Stelle wieder aufs Wasser, und in ein paar Stromschnellen hinein. Da ich ja nicht das erste Mal im Boot sitze und Claudi nicht unsportlich ist, dachte ich, dass uns so ein paar kleine Wirbel nichts anhaben können β¦ wir waren die Ersten die kenterten. Kurze Verwirrung, und dann aber weiter π Wir waren so klug 5 Minuten vorher unsere Schuhe am Boot fest zu machen deswegen war alles noch da! Immerhin blieben wir nicht die Einzigen die umfielen π

Nach einiger Zeit paddeln kamen wir endlich an die Stelle an denen man die seltenen Süßwasser-Delfine finden kann. Alle wurden dazu angehalten ganz still zu sein und so trieben wir alle schweigend auf dem Fluss und sahen uns gespannt um. Es war eine ziemlich beeindruckende Stimmung als die Delfine zum Luft holen auftauchten und man das laute Zischen und den leisen Gesang hörte. Wirhaben versucht immer ganz nah ran zu kommen aber die Viecher sind ja nicht dumm und suchten sich einfach immer ein anderen Ort zum auftauchen.
Lunch gab es dann auf dem Festland.
Wieder auf dem Wasser merkte ich langsam dass meine Arme lahm wurden β¦ und rot…immer diese Unterschaetzung an bewoelkten Tagen… und die Strömung machte es auch nicht wirklich leichter.
Aber wir mussten ja noch zu dem größten Wasserfall Asiens, der 1km in der Breite aber nur 15 Meter hoch ist. Naja, großen Unterschied zu dem davor sah ich jetzt nicht aber trotzdem beeindruckend! Auf dem Rückweg waren alle ganz schoen am schnaufen von den nahezu 4 Stunden im Kajak. Die letzte harte Strömung geschafft und endlich war man wieder auf Don Det gestrandet.
Im Gesamten war das aber ein sehr lohnender Ausflug, erstrecht weil ich endlich mal wieder etwas körperliche Aktivität ausüben konnte ;o)
Am vorletzten Tag waren wir total motiviert und wollten nach der Mittagshitze eine Fahrradtour auf die Insel Don Khon machen um uns dort an den kleinen Badestrand zu fläzen. Also fuhren wir los, mit einer anderen Deutschen im Schlepptau, und kaum haben wir die Brückengebühr bezahlt um auf die Insel zu kommen fing es an aus Eimern zu regnen. Zuerst suchten wir Schutz bei einer ausgestellten und überdachten alten Dampflock, aber als wir bemerkt haben, dass der Regen wohl noch etwas anhalten wird suchten wir in einem ungemuetlichen Restaurant unterschlupf und saßen dort die nächsten paar Stunden rum weil wir keine Lust hatten den Weg zurück durch die ganzen Schlammpfützen einzuschlagen. Im Dunkeln kamen wir wieder am Guest House an, es hatte immer noch nicht aufgehört zu regnen. Unsere Stimmung war an diesem Tag ebenfalls etwas verregnet β¦ was sollβs!
Sonst haben wir die meiste Zeit Karten gespielt, rumgefaulenzt und gelesen. Toll! Und dann mussten wir uns auch nach fast 3 Wochen wieder trennen, fuer Claudi ging es nach Kambodscha und fuer mich wieder zurueck nach Bangkok. Schade… Aber auf Bangkok habe ich mich auch schon wieder gefreut!
In Pakse angekommen wurden wir schon im Bus von Tuk Tuk Fahrern ueberfallen, die uns eine Fahrt in ihrem Tuk Tuk andrehen wollten. Da wir erst gerade in diesem Moment aufgewacht sind, haben wir erst einmal alle verscheucht und haben uns irgendwo hingesetzt und Loecher in den Himmel gestarrt. Als wir uns dann bereit fuehlten den Verhandlungskampf ueber den Preis in die Stadt zu fuehren, gings ins Zentrum, was recht klein war.
Nach Hostelsuche und kleinem Nickerchen (2 Std!) versuchten wir verzweifelt etwas zu finden, was man in Pakse machen kann. Viel ist es naemlich nicht! Nach einem Besuch im Shopping center (nicht wirklich eins) und dem Versuch einen Roller auszuleihen (zu teuer) haben wir es dann aufgegeben etwas zu finden und haben uns in ein Indisches Restaurant gesetzt, was gegessen und Bier getrunken. Als wir dann nach 2 Std in dem Restaurant entschlossen hatten, uns noch den Tempel anzugucken, fing es auf einmal an aus Eimern zu schuetten. Somit sassen wir nochmals gefuehlte 2Std vor unserem Hostel und waren ganz beeindruckt von den Wassermassen, die da runter kamen. Abends waren wir dann noch was essen und haben es uns auf unserer Dachterasse gemuetlich gemacht. Ein herrlich fauler Tag und wir koennen sagen, Pakse hat nicht wirklich was zu bieten! π
Pakse 29 °C few clouds
In Vang Vieng angekommen (mit dem super tollen VIP Bus) fanden wir durch Zufall ein ganz schnuckeliges Guest House in Flussnähe. Relativ guenstig, sauber und weit genug weg von den Ballermann Touris, die hier fuer 2 Wochen Tubing hinkommen! Natuerlich mussten wir das auch mal ausprobieren aber dazu später π
Abends waren wir in einer der vielen Bars, ich sage nur bloede Musik und viele Pauschaltourileute, aber wir haben Leute aus Pai wiedergetroffen, dann war die Location zu ertragen π Ausserdem hat Claudia mit dem Feuer gespielt ;o)
Am naechsten Tag haben wir uns nochmals Scooter gemietet und sind den ganzen Tag in der Gegend herumgefahren. Sonnenbrand ahoi π Wir haben zwei Lagunen und eine Höhle besichtigt. Die erste Lagune war funkelnd blau und ziemlich viele Kiddis haben da im Wasser geplanscht und sind von der Brücke ins Wasser gesprungen, sah nach Spass aus π
Die zweite Lagune war etwas weiter entfernt. Eigentlich waere ein Gelaendewagen noetig gewesen, denn der Weg dorthin war ein ziemlich holpriger Schotterpfad! Zwischendurch dachte ich wirklich mein Roller wuerde in tausend Einzelteile zerspringen! Dann doch heil dort angekommen bot sich uns eine richtig tolle Landschaft um die kleine Lagune. Der Fluss umgeben von Feldern und in der Ferne riesige steinerne Berge, wirklich beeindruckend! Überall flogen Schmetterlinge, die sich auf einen platzierten, am liebsten auf Claudia π
Danach haben wir uns noch in der Affenhitze sportlich betaetigt und sind hoch hinauf in eine Hoehle geklettert. Wir kletterten also diesen nicht enden wollenden Berg hinauf, begleitet von einem Einheimischen, der uns die Hoehle gezeigt hat. Claudia war gut vorbereitet und hatte ihr Taschenlampe dabei und ich war soweit gut, als das ich Flip Flops anhatte π Wir konnten die tollen Kalksteinwaende bestaunen, nachdem wir durch kleine Gaenge gekrochen und gerutscht sind. Am Ende sprangen wir, voellig durchgeschwitzt, gleich wieder in die kalte Lagune π
Am naechsten Tag wollten wir dann das Tubing austesten. Für viel zu viel Geld haben wir uns Reifen ausgeliehen und wurden zur „Startlinie“ des Flusses gefahren. Es fing schon mal damit an, dass man in der ersten Bar mit einem Freigetränk gefügig gemacht wurde und man dann mit ziemlich bekloppten ( aber gleichzeitig auch coolen) Trinkspielen, in denen Claudia und ich zum Glück ziemlich gut waren (jaja die Deutschen, in jedem Sport gut π ), aufgehalten wurde. Ausserdem hab ich mal wieder fuer die Beerpong Liga ueben koennen π Nach der ersten Bar warfen wir uns auf unsere Reifen in den Fluss und keine paar Meter weiter warfen uns auch schon wieder Menschen ein langes Seil mit einer Flasche am Ende nach uns, um uns dann in die naechste Bar zu ziehen.
Fast Alle haben uns gewarnt, dass wir aufpassen muessen, dass wir die Zeit nicht aus den Augen verlieren, weil man sonst nicht rechtzeitig am Ende ankommen und dann 60000 Kip (6β¬) verliert! Aber irgendwann war uns das dann herzlich egal π Nach den ersten paar Bier hatte man naemlich auf einmal ziemlichen Spaß an diesem schlimmen Touribloedsinn! Und vor allem gibt es diese tollen Seile und Rutschen, mit denen man in den Fluss springen/rutschen konnte! Herrlich!
Als wir die letzte Bar verliessen, war es 4 Uhr und wir hatten noch zwei Stunden Zeit um unseren Reifen zurueck zu bringen. Allerdings war die Stroemung so lahm, dass wir den ganzen Weg schwammen oder wie die Wilden mit unseren FlipFlips gepaddelt sind! Eine Minute vor 6 kamen wir stolz, aber völlig außer Atem an und haben unser Geld wieder bekommen! Die Strafe fuer unser troedeln war ein harter Muskelkater in Armen und Bauch für die nachsten Tage. Aber da in Asien die sportlichen Aktivitaeten sowieso zu kurz kommem, war das schon voll ok π
Am naechsten Tag sind wir auch schon weiter, erstmal mit dem Local bus nach Vientiane, ueber die ganzen kleinen Kaeffer, sehr lustig. Da wir da aber nicht bleiben wollten, haben wir gleich einen Sleeperbus nach Pakse gebucht.
Im Bus durften wir es uns zu Zweit in einem 1×1,5 m großem Bett zusammen bequem machen. Aber irgendwie gings π
Bevor wir es uns im Bus bequem gemacht haben, haben wir noch in einem sehr einheimischen Restauant gegessen, dass wunderbare laotische Karaokemusik zum Besten gegeben hat. Das war mal authentisch!
P.S. Wer auf die Serie Friends steht, sollte unbedingt nach Vang Vieng, das laeuft so ziemlich in allen Restaurants und auch immer die gleichen Folgen. Nach sehr langer Fernsehnabstinenz war das mal wieder ein Highlight π
Eine sehr schoene Stadt, aber auch sehr europaeisch gepraegt. Man merkt das die Franzosen hier am Werk waren, ueberall kann man belegte Baguettes kaufen, es gibt Croissantes und Quiches und alles ist auf Franzoesisch uebersetzt. Einen Laoten Franzoesisch sprechen hoeren habe ich trotzdem nicht π
Abends haben wir mit Andrea und Viva in einem Restaurant gegessen und danach waren wir in einer Bar. Da auch die Bars um 11.30 Uhr schliessen, standen wir dann vor der Wahl, was tun. Viva ist dann noch mit dem TukTuk zur Bowlingbahn gefahren, der einzige Ort der bis 3 Uhr auf hat und noch Bier ausschenkt. In der Beziehung ist Laos echt langweilig π Wir sind dann zurueck gegangen, was im Endeffekt auch ganz gut war, da Viva spaeter nicht mehr reinkam und bei ner anderen Person uebernachten musste.
Ueber den naechsten Tag brauche ich gar nicht so viel zu berichten, da wir eigentlich nur geschlafen haben. Es war so heiss, wir konnten uns gar nicht bewegen. Das einzige was ich gemacht habe war Postkarten schreiben π
Abends sind wir dann in eine ganz tolle Bar gegangen, wo man direkt am Mekong liegen konnte auf Matratzen, und es gab ein Beachvolleyballfeld etc. Dort haben wir noch ein paar Leute von der Bootsfahrt getroffen und sind dann danach noch in eine der zwei Discos gefahren. Oh ja, es gibt Discos hier π Da wir fast die einzigen Touristen da waren, wurden wir ersteinmal bestaunt ( Yvi, ich denke da an die Disco in Tilcara π ). Aber leider macht die auch um halb eins zu, und somit hat sich dieser Ausflug nicht wirklich gelohnt (ausser natuerlich wegen dem tollen DJ, der die ganze Zeit immer in die Musik reingerufen hat π ausserdem war es ein Mix aus Metal, Pop und Techno, fuer jeden was dabei ;P ).
Am naechsten Tag wollten wir eigentlich zum Wasserfall mit Motorollern fahren, aber als wir aufwachten, war es so am regnen, dass wir ersteinmal eine Std warten mussten, um uberhaupt fruehstuecken gehen zu koennen. Somit war unser Plan zu nichte gemacht worden, und stattdessen haben wir uns Fahrraeder ausgeliehen, haben unsere Bustickets fuer den naechsten Tag gekauft und sind ein wenig rumgefahren. Nachmittags waren wir mit Andrea und Viva noch Tee trinken (ja, so kalt war es, hoechstens 22 Grad ;P). Danach hiess es dann sich nochmal richtig auf dem Nachtmarkt austoben und viel Geld fuer tolle Sachen ausgeben. Essen waren wir wieder beim Nachtessensmarkt, wo man fuer ca. einen Euro sich den Teller so voll hauen kann wie man will mit den tollsten Sachen, endlich mal was billiges, Laos ist naemlich gar nicht so billig wie erwartet, sogar teurer als Thailand! Danach sind wir vier Maedels noch zum Abschied was trinken gegangen.
Am naechsten Morgen sind wir dann frueh mit dem Bus weiter nach Vang Vieng gefahren, auf ins naechste Abenteuer…
Nach einer rasanten Nachtfahrt mit dem Minivan nach Chiang Kong und 3 Std Schlaf ging es dann mit einer Faehre rueber nach Laos und dann mussten wir den ganzen Visakram erledigen, bevor es dann zum Slowboat ging, einem ziemlich schmalen, langen Boot. Claudia ging es nicht so gut, darum hat sie eigentlich auch den ganzen Tag geschlafen und ich hab mein Buch fertig gelesen, mich mit unseren Sitznachbarn unterhalten und die schoene Aussicht genossen. Nach 7 Std waren wir dann aber auch froh, an unserem ersten Stop anzukommen, Pakbeng. Ein wirklich sehr kleines Dorf, was glaube ich nur von den Touristen lebt, die fuer eine Nacht vom Slowboat kommen. Wir waren dann nach 10 Minuten Dorferkundung fertig, und haben mit einem Argentinier und einem Spanier vom Boot in einem kleinen, suessen Restaurant gegessen und sind dann muede ins Bett gefallen.
Am naechsten Morgen mussten wir wieder frueh aufstehen, es ging weiter, wieder 7 Std auf dem Boot, wunderschoene Aussicht, aber dann zum Ende hin auch wieder ziemlich lange. Aber dann kamen wir in Luang Prabang an und wir haben uns mit Andrea und Viva ( beide aus Kanada ) ein nettes Guesthouse gesucht.
CHIANG Kong 25 °C n/aSo suess, so relaxed, es ist Pai! Wir fuehlen uns hier echt wohl, und sind ein wenig traurig, dass wir nach 5 tollen Tagen schon weiterziehen muessen, aber ich will ja noch was von Laos sehen ;o)
Die Fahrt hierhin von Chiang Mai war ziemlich kurvig, und mal wieder in so einem bloeden Minivan, die sind echt unbequem!!! Dann als wir angekommen sind haben wir uns erst einmal ein nettes Bungalow am Fluesschen gesucht, sehhhhr schoen und fuer 1,25Euro pro Person voellig OK, trotz Ameisenplage und herausstehendem Nagel, in den ich natuerlich volle Moehre reingetreten bin π Nach dem Einzug hiess es dann Dorfbesichtigung, alles sehr suess und ein wenig Hippiemaessig. Abends waren wir dann im Yellow Sun, eine Bar, in die wir die folgenden Abende eigentlich immer gegangen sind, weil der Besitzer und die Leute so nett waren und es zudem einen Billiardtisch und einen Kicker gab, bei dem Claudia sich erst einmal den Finger gequetscht hat. Weil die Bars hier alle um 1Uhr schliessen muessen, sind wir danach ins Bamboo gezogen, eine Bar ein wenig ausserhalb (das heisst man muss ueber die Bruecke gehen), weswegen die laenger geoeffnet haben darf. Ich glaube es war 5Uhr, als wir den Heimweg angetreten sind…


Unser Ausblick vom Bungalow
Am naechsten Morgen war Katerstimmung angesagt, weil wir den Fehler gemacht haben Chang Bier zu trinken, was leider das guenstigste, aber auch das schlechteste ist. Nie wieder werde ich diesen Fehlermachen und lieber 10 Baht mehr investieren! π Da wir uns nicht nach Roller ausleihen und durch die Gegend fahren fuehlten, weil wir dass auch noch nie gemacht haben, haben wir kurzerhand beschlossen einen Beautytag einzulegen und waren bei der Massage und haben uns in der Hippiebar unseres Vertrauens einen Weizengrasshot und gruenen Tee bestellt. Abends sind wir mit unseren franzoesischen Nachbarinnen zu Mama Falaffel essen gegangen (eigentlich ein Mann!) und es war koestlich! Die naechsten Tage waren wir da immer essen, mal wieder anderes Essen als Thaifood! π Danach wurde das gestrige Abendprogramm wiederholt π


Am naechsten Tag haben wir uns dann die Roller ausgeliehen, und es hat einfach nur Spass gemacht! Ich wuerde am liebsten die ganze Zeit mit dem Ding durch die Gegend ziehen und ich hoffe in Laos bekommen wir auch nochmal die Gelegenheit dazu! Wir waren beim Wasserfall und haben gebadet, am Pai Canyon und haben den Sonnenuntergang gesehen und sonst nur durch die Gegend gefahren. Ich will so einen in Deutschland haben π Abends, wie koennte es anders sein, in der Yellow Sun Bar, und diesmal sogar mit Feuershow, weil Liam, sich gerade so eine Feuerstange gekauft hat und wie verrueckt uebt.





Am naechsten Tag ging es ruhig zu, zum Fruehstueck Falaffel, lesen am Bungalow, auf dem Nachtmarkt schlendern, sich vor der Sonne im 7/11 verstecken….und abends, wer haette es gedacht, diesmal eine andere Bar vorher, aber wir konnten es uns nicht verkneifen ein letztes Mal zu unserer Lieblingsbar zu gehen π Und heute heisst es dann fahren, unser Minivan (so ein Mist) geht heute um 20Uhr, und ich bin jetzt wieder mit meinem Blog auf der hoechsten Aktualitaet, unglaublich π

Gruesse an euch alle meine Lieben, wir hoeren uns in Laos π

Was wir an dem Tag alles gesehen haben…Wir haben uns naemlich gedacht, wenn schon anstrengend, dann auch was dabei sehen, und somit haben wir eine Tour gebucht, bei der wir nicht nur unser Visa verlaengern konnten, sondern auch Sightseeing betreiben koennen.
Alles fing ja wie gesagt schonmal gut an, da wir mit Kater und zu wenig Schlaf in diesen ziemlich engen und unbequemen Minivan steigen mussten, und ersteinmal 5 Std. bis nach Chiang Rai gefahren sind. Da haben wir uns den weissen Tempel angeguckt und haben es schon bereut diese Tour gebucht zu haben, weil man durch alles durchgejagt wurde, aus dem Minivan, wieder in den Minivan.

Danach ging es in ein Dorf, in dem eine oder mehrere Frauen mit den beruehmten Giraffenhaelsen leben. Da es aber nochmal 300 Tacken gekostet haette (Baht versteht sich π ) nur um die Frauen zu sehen und wir uns ziemlich sicher waren, dass das Dorf nichts von dem Geld sieht, haben wir das nicht gemacht, stattdessen mit dem kleinen Frechdachs im Dorf gespielt und Dorfkunst fotografiert π

Dorfkunst π
Danach ging es dann endlich an die Grenze zu Burma, und wir konnten unsere Visa verlaengern lassen, austempeln, dafuer bezahlen dass ich zu lange im Land war, rein nach Burma, raus aus Burma, und wieder rein nach Thailand – und das innerhalb von 10 Minuten. Bravo. Unser Guide wurde nicht muede, sondern immer hektischer und hat uns dann zum Essen kutschiert, was Claudia und mir sehr gelegen kam, da sich unsere bisherige Nahrungsaufnahme auf zwei Toast und ekelige Kaesekekse beschraenkt hat.
Nach dem Essen ging es dann ans Golden Triangle, wo Burma, Laos und Thailand aneinander grenzen, und gleichzeitig die Opiumhochburg liegt. Da haetten wir dann wieder 300 Baht hinlegen koennen fuer eine Bootstour, aber wir gehen ja noch nach Laos, und wir hatten auch keinen Bock nochmal Geld hinzublaettern, also sind wir einen Kaffee trinken gegangen und haben uns durch die Klimaanlage im 7/11 abgekuehlt π


Als die Anderen von der Tour wieder kamen, waren wir froh, endlich den Heimweg anzutreten, aber wir waren erst um 21Uhr wieder in Chiang Mai. Man, waren wir fertig…
Golden Triangle, links Burma, rechts Laos, im Vordergrund Thailand