Nach einer langen Hitchhiking Tour (hat alles super geklappt und die Leute waren super nett) von Valparaiso aus sind wir dann im ca. 900km entfernten Pucon angekommen, vor allem ,weil klein Katharina sich in den Kopf gesetzt hatte, den Vulkan zu besteigen. Bevor es nach Pucon ging, haben wir noch ein bisschen das Nachbardoerfchen Villarica besichtigt, bevor wir hinten auf der Ladeflaeche nach Pucon mitgenommen wurden. Windig, aber sehr cool.

Yvi musste auch mal Autofahren beim Hitchhiken
Angekommen haben wir ein super suesses kleines (und wichtig: guenstiges) Hostel in dieser Touri Hochburg gefunden. Wir hatten eine der gemuetlichsten Betten unserer gesamten Reise!!! Und das Besitzerpaerchen war total lieb und fuersorglich: Man durfte ihre Kueche mitbenutzen und sie hat uns morgens um 6 dabei geholfen herauszufinden, ob unsere Tour zum Vukan jetzt bei dem schlechten Wetter auch wirklich geht.

Unser Hostel
So jetzt zum Vulkan: 1. Tag, 6Uhr klingelt der Wecker, es regnet draussen und ist ziemlich wolkig. Wir sind dann aber nach hin und her ueberlegen, und nach einem Anruf von unserer Hostelmama in der Agentur um viertelvor 7, als wir eigentlich schon da sein sollten, ins Buero gehetzt, nur um dann wieder nach Hause zu gehen, weil die Agentur meinte, wenn wir noch ein paar Tage hierbleiben, wuerde sie einen anderen Tag fuer die Route empfehlen (Sie sind auch schlussendlich nicht auf den Vulkan gegangen). Wir also am naechsten Tag wieder um 6 Uhr raus,aber diesmal strahlender Sonnenschein. Glueck fuer uns. Aber das Bergsteigen war ziemlich anstrengend…wird nicht mein Lieblingssport…irgendwann waren wir dann endlich oben und konnten in den Vulkan reinschauen und die Aussicht geniessen.


Chile ist hier sozusagen eine Vulkanhochburg, ueberall Vulkane! Wenn Chile nicht mal irgendwann ne Insel wird 😉 Zueruck Berg abwaerts war es ziemlich lustig, weil wir mit diesen kleinen Plastikschaufeln zum Schlittenfahren runtergerutscht sind. Das ging dann auch viel schneller als die 4 Std. bergauf. Zurueck gab es dann auch erst mal ein verdientes Feierabendbier und wir sind zur Feier des Tages auch mal essen gegangen (mit 3 Schweitzern, wobei die eine dauernd zum Besten geben musste was sie schon alles gebrochen hatte usw.).



Unsere Hosteleltern: Patricia und Hector