Hier angekommen wurden meine Hoffnungen erst einmal ein wenig gebremst: Arbeiten geht wahrscheinlich erst ab Montag, wenn ueberhaupt. Und ich bin ja nur ne Woche hier…naja. An dem Tag hab ich erstmal mein Zelt aufgebaut und bin in die Stadt. Wie die meisten Staedte hier in Neuseeland ist die Stadt nichts Besonderes, somit war ich schnell gelangweilt, aber dagegen habe ich immer eine Loesung: Einkaufen (Ist ja nicht so als haette ich nicht schon genug ;o) ). Somit hab ich dann nochmal im Summer Sale Sachen fuer das heisse Asien ergattert :o). Ansonsten lief der Tag eher unspektakulaer ab.

Das Hostel
Am naechsten Tag war es so heiss, dass ich direkt von den gekauften Klamotten gebrauch machen konnte :o) Habe mich dann am Nachmittag in den Park gelegt, gelesen und Musik gehoert. Abends habe ich dann endlich mal alle Leute hier im Hostel kennengelernt, da hier viele Leute auch Nachtschichten bei der Arbeit haben und somit in der Woche es tagsueber eher ausgestorben ist, da die Leute entweder arbeiten sind oder schlafen, weil sie um 5.00Uhr von der Nachtschicht gekommen sind. Hier sind eigentlich nur Leute die arbeiten und auch laenger bleiben, somit ist das hier wie eine kleine Familie :o) Das ist eigentlich ganz schoen.

Nachtisch ;o)
Das Wochenende war auch super, Freitag waren wir alle zusammen im Hostel und haben das Wochenende eingelaeutet und am Samstag waren wir alle zusammen aus, in einem Latinoclub, schoen mal wieder bekannte Lieder zu hoeren (Yvi, ich hab dich an der Stelle ziemlich vermisst ;o) ).



Aber das mit der Arbeit hat natuerlich nicht geklappt. Das ist hier alles schon ein bisschen komisch, man wird echt hingehalten und die gucken nur darauf, dass du bei denen im Hostel bleibst und bezahlst, ob du Geld verdienst ist denen ziemlich egal. Die Stimmung war dementsprechend nicht ganz so gut, weil alle auf Arbeit gewartet haben, zum Teil schon seit 2 Wochen und immer versprochen wird, dass es in 2 Tagen anfaengt und dann wird es immer wieder verschoben. Gut, dass ich nicht auf das Geld angewiesen war, aber es gibt halt manche, die sind es. Ausserdem wurden 2 Leute aus dem Hostel geworfen, aber natuerlich erst nachdem sie fuer eine Woche bezahlt haben.
Wenigstens war das Wetter super und ich konnte die ganze Zeit an meinem Teint arbeiten ;o) Habe 2 super nette Franzoesinnen kennen gelernt, die ein Campervan haben, und bin dann auch mal mit denen an den etwas entfernten Strand gefahren. Das hatte etwas von eine Mission Impossible Aktion, da ich mich hinten ins Auto flach hinlegen musste, da nur 2 Sitze vorhanden waren.

Beim verstecken im Bus

Leider war es in der Nacht immer sehr kalt, und da ich im Zelt geschlafen hab, hab ich mir dann irgendwann ne Erkaeltung oder aehnliches zugezogen, aber mit ein paar Medikamente fuer schlappe 18 Dollar (12 Euro) ging es dann nach einigen Tagen.
Ja, die Woche ging dann doch schnell um und ich fands eigentlich wegen den Leuten echt schoen da. Mich haben dann Marko und Kathi aus Berlin mit nach Kaikoura genommen, somit musste ich mich noch nicht mal an den Strassenrand stellen ;oP