In Vang Vieng angekommen (mit dem super tollen VIP Bus) fanden wir durch Zufall ein ganz schnuckeliges Guest House in Flussnähe. Relativ guenstig, sauber und weit genug weg von den Ballermann Touris, die hier fuer 2 Wochen Tubing hinkommen! Natuerlich mussten wir das auch mal ausprobieren aber dazu später 🙂

Abends waren wir in einer der vielen Bars, ich sage nur bloede Musik und viele Pauschaltourileute, aber wir haben Leute aus Pai wiedergetroffen, dann war die Location zu ertragen 😉 Ausserdem hat Claudia mit dem Feuer gespielt ;o)

Am naechsten Tag haben wir uns nochmals Scooter gemietet und sind den ganzen Tag in der Gegend herumgefahren. Sonnenbrand ahoi 😉 Wir haben zwei Lagunen und eine Höhle besichtigt. Die erste Lagune war funkelnd blau und ziemlich viele Kiddis haben da im Wasser geplanscht und sind von der Brücke ins Wasser gesprungen, sah nach Spass aus 😉

Die zweite Lagune war etwas weiter entfernt. Eigentlich waere ein Gelaendewagen noetig gewesen, denn der Weg dorthin war ein ziemlich holpriger Schotterpfad! Zwischendurch dachte ich wirklich mein Roller wuerde in tausend Einzelteile zerspringen! Dann doch heil dort angekommen bot sich uns eine richtig tolle Landschaft um die kleine Lagune. Der Fluss umgeben von Feldern und in der Ferne riesige steinerne Berge, wirklich beeindruckend! Überall flogen Schmetterlinge, die sich auf einen platzierten, am liebsten auf Claudia 🙂

Danach haben wir uns noch in der Affenhitze sportlich betaetigt und sind hoch hinauf in eine Hoehle geklettert. Wir kletterten also diesen nicht enden wollenden Berg hinauf, begleitet von einem Einheimischen, der uns die Hoehle gezeigt hat. Claudia war gut vorbereitet und hatte ihr Taschenlampe dabei und ich war soweit gut, als das ich Flip Flops anhatte 😉 Wir konnten die tollen Kalksteinwaende bestaunen, nachdem wir durch kleine Gaenge gekrochen und gerutscht sind. Am Ende sprangen wir, voellig durchgeschwitzt, gleich wieder in die kalte Lagune 🙂

Am naechsten Tag wollten wir dann das Tubing austesten. Für viel zu viel Geld haben wir uns Reifen ausgeliehen und wurden zur „Startlinie“ des Flusses gefahren. Es fing schon mal damit an, dass man in der ersten Bar mit einem Freigetränk gefügig gemacht wurde und man dann mit ziemlich bekloppten ( aber gleichzeitig auch coolen) Trinkspielen, in denen Claudia und ich zum Glück ziemlich gut waren (jaja die Deutschen, in jedem Sport gut 😉 ), aufgehalten wurde. Ausserdem hab ich mal wieder fuer die Beerpong Liga ueben koennen 😉 Nach der ersten Bar warfen wir uns auf unsere Reifen in den Fluss und keine paar Meter weiter warfen uns auch schon wieder Menschen ein langes Seil mit einer Flasche am Ende nach uns, um uns dann in die naechste Bar zu ziehen.

Fast Alle haben uns gewarnt, dass wir aufpassen muessen, dass wir die Zeit nicht aus den Augen verlieren, weil man sonst nicht rechtzeitig am Ende ankommen und dann 60000 Kip (6€) verliert! Aber irgendwann war uns das dann herzlich egal 😉 Nach den ersten paar Bier hatte man naemlich auf einmal ziemlichen Spaß an diesem schlimmen Touribloedsinn! Und vor allem gibt es diese tollen Seile und Rutschen, mit denen man in den Fluss springen/rutschen konnte! Herrlich!

Als wir die letzte Bar verliessen, war es 4 Uhr und wir hatten noch zwei Stunden Zeit um unseren Reifen zurueck zu bringen. Allerdings war die Stroemung so lahm, dass wir den ganzen Weg schwammen oder wie die Wilden mit unseren FlipFlips gepaddelt sind! Eine Minute vor 6 kamen wir stolz, aber völlig außer Atem an und haben unser Geld wieder bekommen! Die Strafe fuer unser troedeln war ein harter Muskelkater in Armen und Bauch für die nachsten Tage. Aber da in Asien die sportlichen Aktivitaeten sowieso zu kurz kommem, war das schon voll ok 😉

Am naechsten Tag sind wir auch schon weiter, erstmal mit dem Local bus nach Vientiane, ueber die ganzen kleinen Kaeffer, sehr lustig. Da wir da aber nicht bleiben wollten, haben wir gleich einen Sleeperbus nach Pakse gebucht.

Im Bus durften wir es uns zu Zweit in einem 1×1,5 m großem Bett zusammen bequem machen. Aber irgendwie gings 😉

Bevor wir es uns im Bus bequem gemacht haben, haben wir noch in einem sehr einheimischen Restauant gegessen, dass wunderbare laotische Karaokemusik zum Besten gegeben hat. Das war mal authentisch!

P.S. Wer auf die Serie Friends steht, sollte unbedingt nach Vang Vieng, das laeuft so ziemlich in allen Restaurants und auch immer die gleichen Folgen. Nach sehr langer Fernsehnabstinenz war das mal wieder ein Highlight 😉