Nach diesem aufregenden Tag in Pakse, wollten wir dann den naechsten Tag nach Don Det fahren. Ich weiss zwar nicht wie wir das machen, aber wir haben mal wieder verschlafen und waren triefend nass vom duschen und mit hoffentlich allen Klamotten um 8:05 Uhr unten. Hat Gott sei Dank noch geklappt.
Nach einer Fahrt im so gehassten Minivan, ging es dann mit einer kleinen „Faehre“ rueber auf die Insel. Da wir noch nichts gegessen hatten, war das an erster Stelle, bevor ueberhaupt irgendetwas anderes gemacht wurde 🙂 Dann haben wir uns ein guenstiges Guesthouse gesucht und gefunden – das „Pai in Laos“. Passte ganz gut 🙂 Wir sind dann noch ein wenig spazieren gegangen auf der kleinen Insel und haben im „King Kong“ seit langen mal wieder „Westfood“ gehabt: Pizza und Pasta 🙂
Ein Kanadier bei uns aus dem Guesthouse wollte sich ein Banjo bauen, aber keiner auf der Insel wollte ihm die Ziegenhaut verkaufen, weil die die alle selber benutzen. Somit wurde dann kurzer Hand eine kleine Ziege angeschafft und eine Franzosin, die schon mit der Familie undgefaehr 5 Monate zusammenlebt und in Frankreich in der Landwirtschaft oder so arbeitet, hat dann am naechsten Morgen das kleine Tierchen geschlachtet, die Haut abgezogen und ein wirklich sehr koestliches Gericht gezaubert. Auch wenn das Gefuehl komisch war, aber es war suuuuper lecker!
Die nächsten Tage haben wir unter anderem eine Kajaktour gemacht! Morgens um 9:00 Uhr ging los. Die erste Station war ein Wasserfall auf der benachbarten Insel Don Khon den wir nur erreichten indem wir 15 Minuten durch Berg und Tal gelaufen sind. Sehr schön sehr schön, was soll man sagen, ein Wasserfall! nicht Iguazu! ;o)
Danach ging es an einer anderen Stelle wieder aufs Wasser, und in ein paar Stromschnellen hinein. Da ich ja nicht das erste Mal im Boot sitze und Claudi nicht unsportlich ist, dachte ich, dass uns so ein paar kleine Wirbel nichts anhaben können … wir waren die Ersten die kenterten. Kurze Verwirrung, und dann aber weiter 🙂 Wir waren so klug 5 Minuten vorher unsere Schuhe am Boot fest zu machen deswegen war alles noch da! Immerhin blieben wir nicht die Einzigen die umfielen 😉

Nach einiger Zeit paddeln kamen wir endlich an die Stelle an denen man die seltenen Süßwasser-Delfine finden kann. Alle wurden dazu angehalten ganz still zu sein und so trieben wir alle schweigend auf dem Fluss und sahen uns gespannt um. Es war eine ziemlich beeindruckende Stimmung als die Delfine zum Luft holen auftauchten und man das laute Zischen und den leisen Gesang hörte. Wirhaben versucht immer ganz nah ran zu kommen aber die Viecher sind ja nicht dumm und suchten sich einfach immer ein anderen Ort zum auftauchen.
Lunch gab es dann auf dem Festland.
Wieder auf dem Wasser merkte ich langsam dass meine Arme lahm wurden … und rot…immer diese Unterschaetzung an bewoelkten Tagen… und die Strömung machte es auch nicht wirklich leichter.
Aber wir mussten ja noch zu dem größten Wasserfall Asiens, der 1km in der Breite aber nur 15 Meter hoch ist. Naja, großen Unterschied zu dem davor sah ich jetzt nicht aber trotzdem beeindruckend! Auf dem Rückweg waren alle ganz schoen am schnaufen von den nahezu 4 Stunden im Kajak. Die letzte harte Strömung geschafft und endlich war man wieder auf Don Det gestrandet.
Im Gesamten war das aber ein sehr lohnender Ausflug, erstrecht weil ich endlich mal wieder etwas körperliche Aktivität ausüben konnte ;o)
Am vorletzten Tag waren wir total motiviert und wollten nach der Mittagshitze eine Fahrradtour auf die Insel Don Khon machen um uns dort an den kleinen Badestrand zu fläzen. Also fuhren wir los, mit einer anderen Deutschen im Schlepptau, und kaum haben wir die Brückengebühr bezahlt um auf die Insel zu kommen fing es an aus Eimern zu regnen. Zuerst suchten wir Schutz bei einer ausgestellten und überdachten alten Dampflock, aber als wir bemerkt haben, dass der Regen wohl noch etwas anhalten wird suchten wir in einem ungemuetlichen Restaurant unterschlupf und saßen dort die nächsten paar Stunden rum weil wir keine Lust hatten den Weg zurück durch die ganzen Schlammpfützen einzuschlagen. Im Dunkeln kamen wir wieder am Guest House an, es hatte immer noch nicht aufgehört zu regnen. Unsere Stimmung war an diesem Tag ebenfalls etwas verregnet … was soll’s!
Sonst haben wir die meiste Zeit Karten gespielt, rumgefaulenzt und gelesen. Toll! Und dann mussten wir uns auch nach fast 3 Wochen wieder trennen, fuer Claudi ging es nach Kambodscha und fuer mich wieder zurueck nach Bangkok. Schade… Aber auf Bangkok habe ich mich auch schon wieder gefreut!









