So, endlich wieder schnelles Internet, unsere Abenteuer muessen ja festgehalten werden…

In Tucuman angekommen, haben wir zuerst unsere Couychsurferin Sol getroffen und wurden dann von ihrem Vater in der Stadt aufgegabelt und nach Hause kutschiert. Welch ein Luxus! Aber damit nicht genug, denn unsere neue Bleibe verfuegte ueber einen Pool, ein Hausmaedchen, drei Computer und einen riesigen Flachbildfernseher….wow! Abends hat uns Sol zum Essen in die beste Milanesa-Bude ausgefuehrt (dort enstand auch das Foto in der neuen Rubrik 😉 ). Mit einem kuehlen Bier haben wir dann auf meinen Geburtstag angestossen. Danach ging es in eine Bar, wo wir Sols Freund und ein paar andere Freunde getroffen haben. Die Partymeute konnte sich dann nicht recht entscheiden, wo es hingehen sollte, so dass wir dann bei einem der Freunde zuhause gelandet sind. Hier gab es dann ein Privatkonzert in einem eigens dafuer angefertigten Rohbau. Die Jungs waren richtig gut und so wurde sogar noch das E-piano ausgepackt und gemeinsam mit zwei Gitarren wurde fuer mich das ein oder andere Geburtstagsstaendchen gespielt. Als dann noch rauskam, dass ich auch Gitarre spiele war meine Schonfrist dann vorbei, und ich musste ran. Ich hab mal wieder gemerkt wie wenig ich auswendig kann, aber Gott sei Dank war ein „Riff“ von mir wohl ziemlich cool, sodass er direkt von den anderen ausprobiert wurde 😉

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Am naechsten Morgen wurde ich durch leises Gemauschel wach, aber ich sollte mich doch nochmal schlafen legen (was ich keine schlechte Idee fand, da wir erst um 5Uhr morgens nach Hause gekommen sind). Dann wurde ich  mit Kuchen, Singerei und 23 Kerzen geweckt! Es gab auch noch das Geschenk, welches Yvi in Cordoba in einer Mission Impossible aufgetrieben hat. Ich hab mich total gefreut! Das war ein sehr schoener Geburtstag, auch wenn er weit von zuhause weg war.

Spaeter hat uns Sols Bruder Fernando mit auf eine Party genommen. Erst waren wir mit ihm und seiner Freundin in einer Bar, dann bei einem seiner Freunde, wo es mal wieder Fernet Branca mit Cola (das Lieblingsgetraenk der Argentinier…nach Bier und Wein) gab. Die Freunde waren ein bisschen merkwuerdig und wurden von Fernandos Freundin nur „die verzweifelten Singles“ genannt. Dann sind wir in einen Club gefahren und Fernandos Freund hat sich ruehrend um uns gekuemmert. Er hat uns sogar erklaert, dass die Tickets, die wir am Eingang gekauft haben, die Eintrittskarten fuer den Club sind. Da waeren wir nie selbst drauf gekommen! Dann hat er uns auch bis zu den Toiletten begeleitet, die wir ohne ihn auch nie gefunden haetten. Ich sage nur benevolenter Sexismus….Psychos, ihr wisst, was ich meine 😉 Trotzdem war es ein schoener Abend.

Desweiteren sind wir auch sehr gluecklich, dass wir die abenteurlichen Fahrten im Auto dort ueberstanden haben. Anscheinend ist gar kein Problem angetrunken zu fahren und fuer den Fuehrerschein muss man auch nur eine kurze praktische Pruefung absolvieren…aber wer braucht schon einen Fueherschein um Auto zu fahren. Man kann die Argentinier auch sehr begeistern, wenn man ihnen erklaert, wie ein Kreisel eigentlich funktioniert. Auch die Fahrweise der Italiener finden sie sehr organisiert und angepasst. Uaaaaah! Zum Glueck sitzen wir hier meistens im Bus, dem die kleinen Autos ausweichen muessen!

Sols Familie ist wirklich suess. Die Mutter total lieb und sehr interessiert. Sie war sehr von Yvi’s Rundschal und unseren Travel-towels begeistert, so dass wir sie jedem vorfuehren mussten. Auch ihr Vater war toll und hat uns regelmaessig Spanisch- und Geschichtsunterricht erteilt (Irgendwann kam Yvi von einem Gespraech mit ihm runter und faselte was von einem deutschen Schiff vor Argentinien im zweiten Weltkrieg, was sich selbst versenkt hat…)

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Panchos und Panchquete (oder so aehnlich) nicht gut!

Panchos und Panchquete (oder so aehnlich) nicht gut!

Tucuman 28 °C n/a