Soooo…. endlich gibts mal wieder was zu erzaehlen ;o) Die Faehre fuhr dann natuerlich nicht puenktlich (warum auch, Yvi und Katharina haben es ja auch nur eilig), erst ca. 12 Std spaeter. Die Aussicht war super schoen, aber es war auch super kalt, windig und regnerisch. Dafuer gab es innen 24Std Top Filme – NonStop! Das heisst auch schlafen war erst spaet am Abend drinne (hatten natuerlich die guenstigen Sitze und nicht die Kabinen gebucht) und morgens wurde man wieder von Kindergerenne geweckt…aber die Aussicht war wie gesagt toll! P1070295P1070279 P1070280P1070314

Dann sind wir morgens gegen 11Uhr in Puerto Chacabuco angekommen (21.12). Nochmal in Erinnerung gerufen: Wir wollten spaetestens am 24.12 in Puerto Natales sein, damit wir noch den Torres del Paine machen koennen, um am 28.12 unseren Flug nach Santiago zu kriegen. Naja, von Puerto Chacabuco dann mit dem Bus nach Puerto Aysen um von dort mit dem Bus nach Coyhaique zu fahren. Wem das schon zu ansrengend ist, aufgepasst!

In Coyhaique haben wir am Busterminal erfahren, dass erst am Montag (26.12) ein Bus nach Comodoro Rivadavia geht und von da koennte man dann auch nach Puerto Natales. Fuer uns natuerlich viel zu spaet! Was also machen? Hitchhiken! Und jetzt beginnt erst die Odyssee:

Von Coyhaique bis ins naechste Dorf.

Im naechsten Dorf hat uns ein LKW Fahrer (von uns liebevoll Jean-Baptiste genannt) mit ueber die argentinische Grenze genommen, bis zu einem Dorf, dass Rio Mayo heisst. Da er aber meinte, da waere nichts, hat er uns an einer Kreuzung rausgelassen, wo noch weniger war. Von dort sind wir dann mit einer Familie wieder zurueck ins Dorf gefahren (O-Ton Mutter:“Das sind 2 Maedels,alleine“), da es an dieser Kreuzung so windig war, dass wir da auch nicht einfach unser Zelt haetten aufbauen koennen. Dafuer haben wir im Dorf erstmal den riesigsten Burger ever gegessen, als Entschaedigung sozusagen ;o) Obwohl das Dorf ziemlich klein ist, macht das Busterminal erst um halb 11Uhr abends auf, sehr arbeitnehmerfreundlich ;o)

Die einsame Kreuzung

Die einsame Kreuzung

Dann von dort mit dem Bus am naechsten Morgen (22.12) um 6Uhr nach Comodoro Rivadavia gefahren. Wohlgemerkt, dass liegt an der argentinischen Ostkueste, am Atlantik, einen Tag vorher waren wir noch in Chile am Pazifik!!! Der Bus von da nach Puerto Natales war so unverschaemt teuer und auch total bloed von der Zeit, also wieder Hitchhiken.

Von Comodoro hat uns dann bis zur richtigen Autobahn ein Automechaniker mit dem uebelsten Schrottauto mitgenommen. Dann hat uns ein LKW Fahrer mit nach Caleta Olivia (naechstes Kaff) gebracht.

Bis ans andere Ende des Dorfes hat uns dann ein Geschaeftsmann mitgenommen, dessen Mutter denkt er sei schwul, weil er keine Lust hat zu heiraten (sehr lustige aber leider kurze Fahrt).

Von dort hat uns ein LKW Fahrer bis nach Fitz Roy (weiteres Kaff, dass eigentlich nur aus einer Tankstelle besteht) gefahren. Der hat uns dann noch an einen Strand gefahren (fuer ihn Raucherpause) wo 1000de von Seeloewen lagen. So was sieht man halt nur, wenn man Leute hat, die sich auskennen!

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Und dann gab es eine 5Stunden Autofahrt mit Damian und endlich mal guter Musik! Bis nach Piedrabuena. Man muss sagen, dass sich die Landschaft von Anfang Argentinien bis jetzt noch nicht veraendert hatte, nur vertrocknete Graslandschaft. Da ist Chile schon sehr viel abwechslungreicher (Birgit, du hattest sowas von recht ;o) ).

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Argentinische Weite

Dann mit Julio, einem weitern LKW Fahrer (die haben anscheinend am meisten Mitleid mit uns…oder auch nur Langeweile) noch am selben Abend nach Rio Gallegos. Da haben wir dann voellig erschoepft in einem ueberteuerten Hostel eingecheckt und sind ratz fatz eingeschlafen. Aber auch nicht fuer lange…

…7.30Uhr klingelt erneut der Wecker (23.12) , rueber zum Terminal, naechsten Bus nach Rio Turbio gebucht. Dort, Highlight der letzten Tage: Die beste Panaderia seit langem, mit Empanadas, Croissants und allem was man aus Zucker und Butter herstellen kann.

Dann abends weiter mit dem Bus nach Puerto Natales…

ENDLICH!

Wir haben auch nicht mehr viel gemacht: gegessen und geschlafen, weil am naechsten Tag kommt ja das Christkind… ;o) Hat aber trotz des Reisestresses Spass gemacht die verschiedenen Leute kennenzulernen. Guckt euch mal bei Googlemaps die Distanz an, Homers Odyssee ist da ein Klacks gegen ;o)

P.S. Danke fuer eure lieben Kommentare! Ich freue mich jedesmal, wenn was neues da steht. Also, weitermachen :o)

Coyhaique 27 °C n/a