Von Taupo bin ich dann mit den 2 Hollaendern nach Rotorua gefahren. Es war super bloedes Wetter, es hat nur geregnet und da ein Reaggiefestival an dem Wochenende stattfand, gab es auch keine guenstigen Hostels mehr. Darauf sind wir kurzerhand auf einen DOC Campingplatz gefahren, die sind meistens immer ein bisschen ausserhalb aber super guenstig und meist schoen gelegen. Haben dann gekocht und uns koestlichst amuesiert, als sich eine Gruppe von Deutschen 5 Minuten darueber ausgetauscht hat, ob man jetzt die 2 verschiedenen Nudelsorten auch zusammen kochen kann, da beide ja verschiedene Garzeiten haben. Ausserdem wurde eine lange Diskussion darueber gefuehrt, wie man jetzt die Sachen wieder ins Auto packt, damit man morgen wieder gut an den Essensvorat rankommt. Jaja, die Deutschen ;o)

Unser Campingplatz
Am naechsten Tag sind wir dann in ein Maori Village gefahren, die da auf heissen Quellen leben. Die kochen damit, z.B. packen die den Mais in kleine Saeckchen und lassen die dann 3 Minuten im heissen Wasser treiben, dann sind die fertig. Oder garen mit dem Dampf ihr Gemuese. Aber die nehmen das Wasser auch fuer sonst alles, zum duschen etc. Dann konnten wir noch Geisire bestaunen und einen Haka, ein typischer Tanz vor dem Kampf der Maori. Der lustigste Teil war, als Maenner aus dem Publikum gefischt wurden, und die den Tanz nachmachen mussten ;o)

In Rot der wirkliche Name des Dorfes. Ultralang!


Nach einer weiteren Nacht auf dem DOC Campingplatz sind die Jungs dann weitergefahren, nachdem sie das Auto noch etwas geschrottet haben (ich hoffe, sie konnten das selbst reparieren) indem der eine Rueckwaerts gegen einen Holzpfeiler gefahren ist und dabei die Verkleidung des Autos und den Tank fuer die Scheibenwischerfluessigkeit abgerissen hat.

Essen auf dem Parkplatz
Ich bin dann noch eine Nacht geblieben und habe natuerlich mal wieder eine Hollaenderin kennengelernt, die in Utrecht anfaengt zu studieren. Perfektes Hollaendisch, ich komme ;o)
Ich bin dann an dem Tag noch raften gegangen. Ich sage nur: 7 Meter Wasserfall runter. Oh yeah! Unser Boot waere fast gekentert, aber wir haben es nochmal geschafft. Das lustigste an der Tour allerding war die Horde Koreaner, die mit mir die Tour gemacht haben. Die waren super lustig, und am Ende musste ich natuerlich noch mit aufs Foto drauf (Yvi, wahrscheinlich nur ein kleiner Auschnitt aus deinem Aufenthalt in China ;o) ).
Am naechsten Tag ging dann mein Bus nach Gisborne, zum ersten Sonnenaufgang der Welt.