In Queenstown war am Sonntag natuerlich bestes Wetter um zu hitchhiken: Es schuettete aus Eimern! Aber ich musste los und somit ging es im Regen Richtung Ortsausgang. Ich musste Gott sei Dank nicht so lange warten, da hielt schon ein Auto an, ein Paerchen, und zu meiner groessten Freude aus KOELN! War das schoen ein wenig Heimat um sich zu haben. Heinz und seine Frau besuchen ihre Tochter hier (eigentlich nur die Tochter von seiner Frau, Patchworkfamilie, sehr sympathisch ;o) ) und haben 3 Wochen zum reisen. Als ich dann noch von den Beiden gehoert habe, dass sich im Auto ein deutsches Kehrpaket mit Kaese, Brot und Koelsch befindet wars um mich geschehen. Die Beiden waren super nett, haben mich noch zum Tee eingeladen und wir haben zusammen Mittag gegessen, wobei jeder das beigesteuert hat was er noch hat. Wir haben auf dem langen Weg auch ziemlich viele tolle Dinge gesehen, aber vor allem (wie sich das fuer Koelner gehoert) ziemlich viel gequatscht ;o) Ab heute kann ich vielleicht bis an mein Lebensende Reibekuchen umsonst essen ;o) (Heinz hat einen Reibekuchenstand und Partyservice).


Nachmittags haben die Beiden mich dann beim Fox Gletscher abgesetzt und wir mussten uns leider verabschieden. Schade! Ich hab dann im Hostel (es hat immernoch geregnet, darum nicht zelten) noch 2 Maedels kennengelernt, mit denen habe ich dann abends noch was gekocht.
Morgens nach dem Fruehstueck bin ich dann mit einem hollaendischen Paerchen zum Franz Josef Gletscher Village gefahren. Zum Gletscher selber hat mich eine hollaendische Familie gebracht, die natuerlich mit einem Wohnmobil unterwegs waren und die mit ihren Kindern 8 Monate um die Welt reisen. Sehr interessant und beeindruckend! Natuerlich fing es an aus Eimern zu regnen, als wir am Carpark ankamen, aber wir mussten es trotzdem bei Regen durchziehen, weil die Hollaender noch einen Termin hatten. Stroemender Regen, klitschnass und Gletscher viel zu weit weg, dass war es nicht wert…naja. Zurueck bin ich dann mit einem englischen Paerchen und dann mit einem Iren gefahren. Wieder im Hostel angekommen hab ich ner Hollaenderin die Haare geschnitten (Yvi, ich werde nie so gut sein wie du! ;o) ) und hab mein erstes Stueck Steak seit Argentinien gegessen, dank zwei hollaendischen Jungs (ja, ein sehr hollaendischer Tag).


Am naechsten Tag musste ich frueh raus, es ging naemlich ICE-CLIMBING. Das war zwar das teuerste was ich hier in ganz Neuseeland gebucht hab (259$ = ca. 150 Euro), aber auch das Beste!!! 4 Leute, 2 Guides und jede Menge Spass und gutes Wetter! Die Fotos sprechen glaub ich fuer sich. Nach einigen Versuchen an kleineren Waenden, ging es dann auch an die Riesenwand. Man war das gut. Hatte auch eine super Kletterpartnerin (Sorry Milan ;o) ). Am Ende wurden wir dann noch in eine Eishoehle abgeseilt.








Am Ende des Tages war ich total fertig, bin frueh ins Bett gegangen und hatte ziemlich demolerte Fuesse (Schneeschuhe sind nicht mein Ding, hab ich schon damals in Villarica gemerkt).
Am naechsten Tag bin ich frueh aufgestanden um nach Wanaka zu trampen um Isi wieder zu treffen. Mich hat einer mitgenommen, der Kuehlschraenke verkauft. War ne coole Fahrt. Isi hat dann fuer mich schonmal das Hostel reserviert :o)